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Ingenieurbiologische Begutachtung und Planung von Wasserkraftanlagen

Da ingenieurbiologisch unzureichend konzipierte Wasserkraftanlagenstandorte zu erheblichen fischökologischen und fischereiwirtschaftlichen Negativeffekten führen können, wie z.B.
  • Unterbrechung des Fließgewässerkontinuums,
  • Schädigung von Fischen in Turbinenanlagen,
  • Schädigung von Fischen an fehlerhaft gestalteten Rechenanlagen sowie
  • Destabilisierung der Bestände und Verringerung der fischereilichen Ertragsfähigkeit durch Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit von Habitaten infolge von Wasserausleitung oder Überstau,
wird fischereibiologischen Aspekten im Rahmen von Planungsverfahren zu Wasserkraftprojekten ein zentraler Stellenwert beigemessen.

Entsprechend den jeweiligen Anforderungen, die an die ingenieurbiologische Konzeption von Wasserkraftanlagenneubauten sowie an die ingenieurbiologische Optimierung bestehender Wasserkraftanlagen zu stellen sind, werden vom Büro für Gewässerökologie und Fischereibiologie folgende Leistungen erbracht:
  • ingenieurbiologische Konzeption für Fischaufstiegsanlagen
  • ingenieurbiologische Konzeption für Fischabstiegsanlagen (Fischleit- und Bypasssysteme)
  • hydraulische und fischereibiologische Funktionsüberprüfung vorhandener Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen
  • quantitative, modellbasierte Prognosen zu turbinen- und rechenbedingten Fischschädigungen
  • Untersuchungen zu turbinen- und rechenbedingten Fischschädigungen
  • Ermittlung ökologisch begründeter, dynamischer Mindestwassermengen